Archiv der Kategorie: Was zum Nachdenken

Mal was Anspruchsvolles zum Nachdenken

Social Media in a Nutshell

In der Buchbesprechung zu dem Buch Kleine Stadt der großen Träume von FREDRIK BACKMAN im Buchpodcast „Kapitel Eins“ kommt ein Zitat vor das meiner Meinung nach voll auf den Punkt ist und das hervorragend den Menschen im allgemeinen und die Diskussionskultur im Internet und Social Media im besonderen gut beschreibt. Dabei geht es in dem Buch überhaupt nicht um Internet. Bitteschön:

„Hass kann manchmal extrem stimulierend wirken. Wenn man die Welt in Freunde und Feinde aufteilt, ist sie leichter zu verstehen und weniger angsteinflößend. Wir und die anderen, die Guten und die Bösen. Die einfachste Art, eine Gruppe zu Einen, geschieht nicht aus Liebe, denn Liebe ist kompliziert und stellt Ansprüche. Mit Hass ist es einfacher. Also entscheidet man sich in einem Konflikt immer zu erst für eine Seite, was leichter ist, als zwei Gedanken gleichzeitig im Kopf zu behalten. Danach sucht man nach Fakten, die bestätigen, was man glauben will, weil es am unkompliziertesten ist und das Leben normal weiter laufen lässt. Als Drittes entmenschlicht man seinen Feind. Es gibt viele Arten, dies zu tun. Doch nichts ist leichter, als ihn seines Namens zu berauben.“

(Frederik Backman – „Kleine Stadt der großen Träume“)

 

Lebensweisheiten die man gerne früher gewusst hätte

Lebensweisheiten die man gerne früher gewusst hätte

  1. Jeder den du liebst wird irgendwann sterben!
  2. Wir geben unserem Leben selbst einen Sinn. Wenn du denkst dass das Leben sinnlos ist dann ist das deine Schuld.
  3. Der perfekte Partner existiert nicht! Konzentriere dich darauf jemanden zu finden der viele Qualitäten hat und Werte vertritt die du magst und arbeite an einer fantastischen Beziehung.
  4. Das Leben ist ein Spiel! Finde die Spiele die du spielen möchtest, lerne die Regeln und finde einen Weg in diesen Spielen erfolgreich zu sein.
  5. Alles endet einmal! Jugend, Liebe, Leben… alles endet und das macht es so wertvoll.
  6. Freue dich über kleine Dinge!
  7. Sei realistisch bei großen Dingen. Das Leben ist kein Film, du brauchst einen Plan, die Ambitionen eines Künstlers und die Mentalität einen Ingenieurs.
  8. Finde einen Weg oder beschwer dich nicht.

Benutzen sie Sonnenchreme!

Im Juni 1997 schrieb eine gewisse Mary Schmich in der Chicago Tribune einen Artikel der bekannt wurde unter dem Titel „wear sunscreen„.

Warum erwähne ich hier einen mittlerweile 20 Jahre alten Artikel?

Nun ja, erstens veralten gute Lebensweisheiten nie. Und zweitens hörte ich vor kurzem im Radio darüber und die Geschichte ist durchaus interessant.

Benutzen sie Sonnenchreme! weiterlesen

:: Der Fernseh-Schauprozeß

Lesenswert

Acheronta Movebo

Na, wer hat letzten Montag alles beim TV-Event „Terror – Ihr Urteil“ mitgefiebert? Und hinterher fleißig für die Unschuld des Angeklagten gestimmt?

Herr Sathom hatte das zum Ereignis aufgebauschte Monstrum erfolgreich verdrängt, geriet aber beim Zappen in die anschließende Diskussion bei Hart aber fair und blieb irgendwie hängen; allerhand Unglaubliches gab es da immerhin zu hören. Hinterher hat er sich noch ausführlich über Handlungsdetails des Films informiert, um sicherzugehen, daß er nicht etwa einen falschen Eindruck aus der Debatte mitnahm (grundsätzlich wurde der Plot hinreichend verbreitet, aber gerade die Einzelheiten, die in Plasbergs Klönzirkel angeschnitten wurden, sind nicht ohne Bedeutung, wie sich zeigen wird).

Die Handlung des Dramas läßt sich kurz so zusammenfassen, daß ein Terrorist ein Passagierflugzeug kapert, um es auf die zu diesem Zeitpunkt vollbesetzte „Allianz-Arena“ stürzen zu lassen; nachdem seine Vorgesetzten es versäumen, das Stadion zu evakuieren, schießt ein Kampfpilot die Maschine (ohne dazu den Befehl erhalten…

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