Mark of the Ninja

Ich möchte hier kurz über ein nettes Indie-Spielchen berichten welches ein Spontan-Kauf war. Manchmal gibt es auf der Steam-Plattform Angebote wo man kostenlos Spiele übers Wochenende spielen kann die normalerweise Geld kosten. Quasi eine zeitbeschränkte Demo-Version. Demos zu Spielen sind ja anscheinend eine aussterbende Gattung habe ich das Gefühl. Die Idee eben Vollpreisspiele nicht als Demo zu kastrieren sondern über Steam vollständig aber zeitbeschränkt zur verfügung zu stellen finde ich hervorragend da das prinzipiell mit jedem Spiel möglich wäre. Müsste viel öfter gemacht werden. Hier hat es nämlich funktioniert. Ich fand das Ding direkt so ansprechend dass ich es spontan (Mit Rabatt) gekauft habe.

Mark of the Ninja ist ein Spiel von Klei Entertainment, den Machern von Don’t Starve.

„Mark of the Ninja“ ist ein 2-D Sidescroller. Dass Ninjas aus dem Unsichtbaren heraus operieren und keine klassischen Zweikämpfer sind wird auch hier thematisiert. Wird man beim umherschleichen entdeckt hat man es schwer lebend aus der Situation herauszukommen. Besser man bleibt Lichtkegeln und den Sichtbereichen der Wachen fern. Man kann die Wachen mit einem Blasrohr aber ablenken indem man Lampen ausschießt oder einen Gong aktiviert bzw mit Knallfröschen wirft. Außerdem kann bzw muss man Sicherungskästen ausschalten um automatische Überwachungssysteme zu deaktivieren.

Das Szenario spielt im modernen Zeitalter. Neben den erwähnten automatischen Überwachungssystemen und Scheinwerfern besitzen die Wachen selbst auch Schusswaffen während man selbst nur die klassischen Ninja-Waffen und Gadgets hat. Es gibt zwar ein Ziel in jedem Level aber die Vorgehensweise ist hier nicht vorgegeben. Man kann sich an den Wachen unbemerkt vorbeischleichen oder alle hinterrücks umlegen, wie man möchte.

Normalerweise schleicht man sich hinterrücks an eine Wache an und erledigt diese ohne gesehen zu werden. Die Wachen reagieren hier aber recht intelligent. Um die anderen Wachen nicht misstrauisch zu machen muss man z.B. manchmal die Leichen der erledigten Gegner verstecken. Außerdem werden sie misstrauisch wenn man eine Lampe ausgeschossen hat die vorher an war. Dann leuchten sie schonmal alarmbereit in alle Richtungen. Die Alarmbereitschaft ist dann durch ein Fragezeichen über dem Kopf sichtbar.  Das dauert allerdings nur nicht lange.

 

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Will man lieber unbemerkt schleichen so geht das meist auch. Man kann sich mit einem Enterhaken über den Köpfen der Wachen entlang hangeln und/oder durch diverse Tunnels und Lüftungsschächte schleichen und in den richtigen Augenblicken hinter Blumentöpfen und in dunklen Türrahmen  verstecken.

Motiviert wird man hier durch Punkte die man für jede Aktion bekommt und diverse Achievements die man bekommt indem man diverse Aufgaben erfüllt wie etwa in einer bestimmten Zeit das Ziel zu erreichen, keinen Alarm ausgelöst oder keine Wache getötet hat. Da man natürlich immer das best mögliche Ergebnis erzielen möchte ist alleine hier eine Menge Motivation und Wiederspielwert gegeben.

Die Geschichte wird in einem sehr hübschen Zeichentrick-Stil erzählt und geht um einen Ninja-Clan der durch einen heimtückischen Überfall beinahe ausgelöscht wird. mark-of-the-ninja-0002Der Clan besitzt das Geheimnis einer magischen Tinte mit der tätowierte Krieger übermenschliche Fähigkeiten entwickeln. Diese Tinte hat allerdings die Nebenwirkung dass man dadurch unweigerlich irgendwann zu einem machtgierigen Bösen mutiert. Um das zu verhindern wird die Tinte nur in Ausnahmesituationen angewendet und die Krieger begehen dann nach einer gewissen Zeit Selbstmord. So wird es im Vorspann erklärt.

Die Animationen sind sehr flüssig, der Grafikstil stimmig. Der nette Zeichentrick-Stil täuscht aber ein wenig darüber hinweg dass das spiel nichts für Kinder ist. Bei den Tötungsanimationen spritzt schonmal ordentlich Blut. Das Spiel ist USK16 freigegeben.

Die Normale Spielzeit beträgt wohl so 8-10 Stunden. Man kann aber mit der alten Ausrüstung im schwierigeren New Game Plus Modus neu starten wer es gerne kniffeliger mag.

Alles in allem sehr unterhaltsam und durch das Highscore- und Achievementsystem sehr motivierend. Kann ich nur empfehlen.

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